Fortpflanzung

Wieso die Treue in den Genen liegen könnte

Juliette Irmer

Von Juliette Irmer

So, 17. Februar 2019 um 11:23 Uhr

Bildung & Wissen

BZ-Plus Die Monogamie ist evolutionstheoretisch gesehen ein Rätsel. Weshalb gehen Säugetiere, Fische, Amphibien und Reptilien eine feste Paarbindung ein? Jetzt konnten Forscher bei verschiedenen monogamen Tieren ähnliche Erbanlagen nachweisen.

Die Paarungsstrategien im Tierreich sind vielfältig: Die einen bevorzugen wechselnde Partner, die anderen binden sich fürs Leben oder zumindest für eine Brutsaison. Die Monogamie ist im Laufe der Evolution viele Male entstanden, so lassen sich auf jedem Ast des Wirbeltierstammbaums, der 450 Millionen Jahre umspannt, entsprechende Arten finden. Die Einehe ist insgesamt betrachtet aber selten und evolutionsbiologisch auch nicht einfach zu erklären. Biologen der Universität Texas in Austin sind nun den genetischen Grundlagen des komplexen Bindungsverhaltens auf die Spur gekommen.

Das Forscherteam untersuchte insgesamt zehn Wirbeltierarten. Es wählte fünf monogam lebende Arten ...

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