Luftverschmutzung

Wo kommt er her, warum schadet er? Die wichtigsten Fakten zum Feinstaub

Dominik Heißler Mitarbeit: Katharina Meyer

Von Dominik Heißler Mitarbeit: Katharina Meyer

Sa, 12. Mai 2018 um 10:00 Uhr

Bildung & Wissen

BZ Plus Feinstaub ist in aller Munde. Doch wo kommt er eigentlich her, wie schädlich ist er und wie wird die Schädlichkeit erforscht? Die wichtigsten Antworten im Überblick.

Man sieht ihn nicht mit bloßem Auge, und doch ist er in jeder Nase und in aller Munde: Feinstaub. In den vergangenen Jahren ist er regelrecht zum Kampfbegriff geworden. Umweltverbände, Autohersteller und Politiker diskutieren über seine gesundheitsschädliche Folgen und über mögliche Schritte zur Verbesserung der Atemluft. Aber über was genau sprechen sie da eigentlich?

Was ist Feinstaub?
Das ist nicht so einfach zu beantworten. Das Umweltbundesamt definiert ihn als winzige "Teilchen in der Luft, die nicht sofort zu Boden sinken, sondern eine gewisse Zeit in der Atmosphäre verweilen". Wissenschaftlich gibt es aber noch viele andere Möglichkeiten, ihn einzuordnen. Eine wichtige ist die Herkunft des Feinstaubs – ob er vom Menschen verursacht wird oder ob er natürlich entstanden ist. In Deutschland liegt der Anteil natürlichen Feinstaubs laut Umweltbundesamt zwischen 10 und 50 Prozent, je nach Wetterlage und Ort. Dieser stammt von Vulkanausbrüchen sowie Busch- und Waldbränden weltweit, kann aus Kleinstlebewesen, Pflanzenpollen oder erodiertem Gestein bestehen. Auch Seesalz, das durch Gischt und Trocknung in die Luft gelangt, gilt als Feinstaub.

Der größere Anteil des Feinstaubs in Deutschland ist menschengemacht. Die Landwirtschaft, insbesondere die Viehhaltung, ist eine der wichtigsten Quellen. Aus Düngung und Gülle kann gasförmiger Ammoniak in die Luft ...

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