Falschmeldungen

Algorithmen erkennen Fake News besser als Menschen

Eva Wolfangel, Wulf Rüskamp

Von Eva Wolfangel & Wulf Rüskamp

Sa, 18. November 2017 um 00:00 Uhr

Computer & Medien

BZ Plus Seit das Internet den Lügen zum Erfolg verholfen und die Welt das Thema als Problem erkannt hat, können sich eine kleine Gruppe von Informatikern vor Anfragen kaum retten.

Seit mehr als zwei Jahren ächzt die Welt unter dem Problem der Fake News. Wäre es unter diesen Umständen nicht schön, wenn Computer, die häufig mithelfen, die Fake News zu verbreiten, auch dabei mithelfen könnten, die Welt von diesen Falschmeldungen wieder zu befreien? Schließlich haben die Algorithmen unter anderem von Facebook Fake News erst groß werden lassen.

Während manche bereits daran arbeiten, seriöse Quellen von unseriösen maschinell zu unterscheiden, warnen andere: Das ist zu spät, so werden wir des Phänomens nicht Herr. "Das Problem an seiner Quelle zu fassen, ist in diesem Fall nicht die beste Strategie", sagt Victoria Rubin, Associate Professor an der University of Western Ontario: Es gebe ständig neue Quellen und Webseiten, die Falschmeldungen produzierten – habe man eine identifiziert, seien längst zehn neue aktiv.

Lässt sich nicht eine Art maschinelles "Gegengift" gegen Lügen an sich entwickeln, Algorithmen, die Falschmeldungen als solche erkennen? Wer Computerlinguisten so fragt, erhält oft nur ein Stöhnen als Antwort: Themen, ja, die können Maschinen gut erkennen. Aber eine Bewertung, eine Meinung, einen Kontext? Damit habe die Forschung noch zu kämpfen.

Also fühlte sich Dean Pomerleau auf der sicheren Seite, als er auf Twitter schrieb: Wetten, ihr schafft es nicht, einen Algorithmus zu schreiben, der zwischen falschen und richtigen Behauptungen ...

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