Leitartikel: Die öffentliche Empörung

Alexander Dick

Von Alexander Dick

Sa, 12. September 2009

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Der moderne Skandal wird gezielt in die Welt gesetzt

"Der Skandal hat Hochkonjunktur", findet der Journalist Andreas Förster. Seine Internetrecherchen haben ergeben, dass sich die Frequenz des Begriffs "Skandal" in den wichtigen deutschen Zeitungen und Zeitschriften zwischen 1996 und 2006 fast verdoppelt hat. Angesichts des sich verschärfenden Wettbewerbs um Auflage und Quote überrascht dieses Ergebnis kaum. Die Gründe dafür liegen wohl in der menschlichen Natur. "Die Wucht öffentlicher Empörung kann Menschen, die von ihr erfasst wurden, für immer gefangen nehmen – ganz gleich ob sie Täter sind, Opfer oder wie häufig beides", geben Jens Bergmann und Bernhard Pörksen in ...

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