Feministin

Margarete Stokowski erhält für "Die letzten Tage des Patriarchats" den Tucholsky-Preis

Marisa Haug

Von Marisa Haug

Do, 19. September 2019 um 19:59 Uhr

Computer & Medien

BZ-Plus Provokant, präzise und selbstironisch schreibt die Autorin über Rassismus, Klassismus und Sexismus. Die Jury begründet ihre Entscheidung damit, dass Stokowski kompromisslos gesellschaftliche Missstände entlarve.

"Sie nervt, aber sie hat recht." Damit räumte Thomas Gottschalk bei einer Talkshow ein, was viele Menschen, die vom Feminismus genervt sind, nicht mal in Erwägung ziehen würden. Schade, geht es bei der Diskussion um Gleichberechtigung schließlich weder darum, Männern eins auszuwischen, noch ihnen Rechte abzusprechen. Aber worum geht’s dann?

Wunderbar erklären kann das Margarete Stokowski, die Gottschalk mit dem Zitat gemeint hat. Sie ist freie Autorin und Kolumnistin bei Spiegel Online. Ihre wichtigsten Texte hat sie in dem Buch "Die letzten Tage des Patriarchats" zusammengefasst, wofür ihr im November der Kurt-Tucholsky-Preis für literarische Publizistik verliehen wird.

Die 33-Jährige Berlinerin, die als Kleinkind mit ihrer Familie aus Polen in die deutsche Hauptstadt zog, ...

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