Ratgeber E-Mail-Security

Mehr Sicherheit für Ihre E-Mails

Patrick Hagn

Von Patrick Hagn

So, 03. Februar 2013 um 05:22 Uhr

Computer-News

Trotz Facebook und Twitter bleibt die E-Mail in Unternehmen das zentrale Kommunikationsmedium. Doch wie steht es um die Sicherheit?

Die Sicherheit von Informationen und Daten ist ein unerschöpfliches Thema für alle IT-Verantwortlichen, Administratoren und Anwender. Den meisten Beteiligten ist in der Zwischenzeit zumeist auch klar geworden, dass Antiviren-Software und Firewall als Schutz vor Datenverlust oder Angriffen oft allein nicht ausreichen - es existieren einfach zu viele Wege, auf denen unerwünschte Daten und Programme ins Netz hineinkommen können. Weiterhin stehen ebenso viele Kanäle zur Verfügung, auf denen Daten aus einer Firma "abfließen" können -- Daten, die für die Firma unersetzlich oder vielleicht geschäftsschädigend sind, wenn sie in falsche Hände geraten. Wir wollen mit diesem Artikel einen Überblick darüber geben, wie es um die Sicherheit des Kanals bestellt ist, auf dem die meisten Informationen in ein Firmennetz hereinkommen, beziehungsweise auf dem sie dieses Netz auch verlassen: die E-Mail. Die elektronischen Nachrichten sind ohne Zweifel Dreh- und Angelpunkt der modernen Kommunikation. Wenn es auch im Rahmen des anhaltenden Hypes um Facebook, Twitter und ähnlichen Medien häufig so scheint, als sei das Ende dieser Kommunikationsform bereits abzusehen, zeigt die tägliche Praxis in kleinen und mittelständischen Firmen ebenso wie in deutschen Großkonzernen das Gegenteil. Grund genug, sich über die Sicherheit dieser wichtigen Komponente der Unternehmenskommunikation einmal etwas mehr Gedanken zu machen. Das bekannteste Problem: Spam und was Sie dagegen tun können Wer über Probleme mit der E-Mail spricht, der meint damit sehr häufig das Thema Spam. Solche unerwünscht zugesandten E-Mail-Werbungen gehören für die meisten Benutzer von E-Mail heute zum Alltag. Im Stunden- wenn nicht Minutentakt wird das Postfach mit Angeboten von Online-Casinos, Pillenverkäufern oder skurrilen Geschäftsideen aus Afrika gefüllt. Doch mit welchen Technologien soll Spam bekämpft werden? Schließlich ist ja nicht alles, was uns im elektronischen Postkasten als (uninteressante) Werbezusendung auffällt, auch wirklich als Spam zu bezeichnen. So ist ein bewusst bestellter Newsletter mit Produktangeboten eines Versandhauses zwar eine Werbesendung, jedoch wurde diese gezielt auf Wunsch des Empfängers an ihn versandt. Spam ist hingegen traditionell eine unverlangte Massen-E-Mail, die auch als UBE ("Unsolicited Bulk E-Mail") oder UCE ("Unsolicited Commercial E-Mail") bezeichnet wird. Diesen beiden Untergruppen von Spam ist jedoch eines gemein: es handelt sich um unverlangte elektronische Werbepost. In vielen aktuellen E-Mail-Systemen, wie zum Beispiel Microsofts Exchange-Server, wurde bereits eine ganze Reihe von Antispam-Techniken eingearbeitet. Das gilt auch für die E-Mail-Systeme der großen Provider und Anbieter von Web-Mail-Systemen wie etwa Google Mail. So können also sowohl die Administratoren als auch Endanwender aktiv die Sicherheit der E-Mail erhöhen, indem sie sich mit den Möglichkeiten dieser integrierten Schutzfunktionen vertraut machen. Dadurch ist es bereits ohne den Einsatz einer zusätzlichen Antispam-Software oder -Appliance möglich, die Anzahl von Spam-Nachrichten nachhaltig zu senken. Dabei werden gefilterte Nachrichten in der Praxis nicht automatisch gelöscht, sondern an ein Quarantäne-Mail-Subsystem überführt. Hier kommt dann auch bereits die Eigenverantwortung der Anwender ins Spiel: Im Falle einer irrtümlichen Spam-Erkennung, sind die Benutzer selbstständig in der Lage, diese Nachrichten einzusehen, ohne dass die IT-Abteilung dazu beauftragt werden müsste. Über tägliche Reports werden Benutzer im idealen Fall über ausgefilterte Nachrichten automatisiert in Kenntnis gesetzt. Spam-Filter: Blacklists und Whitelists ...

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