Studie

Einfluss der Konzerne auf ihre Wikipedia-Artikel nimmt zu

Michael Saurer

Von Michael Saurer

Do, 06. Februar 2014 um 10:33 Uhr

Computer & Medien

Laut einer Studie der Otto-Brenner-Stiftung nehmen die Versuche von PR-Agenturen und Konzernen zu, Wikipedia in ihrem Sinne zu bearbeiten. Wikipedia will den Vorwurf nicht gelten lassen.

Marvin Oppongs Urteil steht fest: "PR und Manipulation sind in Wikipedia allgegenwärtig." 2013 hat der freie Journalist und Blogger im Auftrag der Otto-Brenner-Stiftung der IG Metall eine über 100 Seiten starke Studie über die Einflussnahme der Konzerne auf ihre Einträge in Wikipedia erarbeitet. Die Struktur der Enzyklopädie, die jedermann Änderungen an einem Artikel ermöglicht, sei eine Einladung an die PR-Abteilungen, das Bild ihres Unternehmens zu schönen und unliebsame Passagen zu löschen. Als Beispiel führt Oppong den Eintrag zur Daimler AG an, in dem kritische ...

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