Gentests

Wie zuverlässig sind DNA-Tests zum Selberkaufen wirklich?

Juliette Irmer

Von Juliette Irmer

Mi, 16. Oktober 2019 um 16:17 Uhr

Gesundheit & Ernährung

BZ-Plus Kommerzielle DNA-Tests zeigen die eigene Herkunft oder das persönliche Alzheimerrisiko – und das für relativ kleines Geld. Kann man solchen Erbgutanalysen trauen?

Wer sein Alzheimerrisiko kennen will, kann heute sein Erbgut untersuchen lassen. Ein Testkit des US-amerikanischen Anbieters 23andMe etwa kostet 199 Dollar. Per Post schickt man eine Speichelprobe ins Labor nach North Carolina und erhält wenige Wochen später eine genetische Analyse des Risikos für zehn Krankheiten. Einige sind sehr selten, aber der Test macht auch Angaben zu Alzheimer und Parkinson. Vor rund zwei Jahren gab die FDA, die amerikanische Gesundheitsbehörde, den Test frei. Er darf direkt an Kunden verkauft werden, ohne dass ein Arzt ihn verordnet – auch über das Internet nach Europa.

In den USA liegen solche Direct-to-Consumer-Tests (DCT) voll im Trend. Mehr als 10 Millionen Menschen haben ihr Erbgut schon analysieren lassen – und es werden mehr. Experten rechnen damit, dass sich die Zahl bis 2022 verzehnfachen könnte. Bislang stand vor allem die Ahnenforschung im Vordergrund. Außerdem erhält man zusätzlich allerlei Spaßinformation: Wie man Kaffee ...

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