BUCHTIPP

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Sa, 09. November 2019

Haus & Garten

Kostenfallen beim Immobilienkauf

Der Immobilienerwerb ist für die meisten die größte Investition in ihrem Leben. Und in der Regel geschieht dies, ohne vorher selbst Erfahrungen gesammelt zu haben. Die bedeutendsten Fehler passieren dabei gleich zu Beginn. So werden etwa zu früh und unbedacht Verträge unterschrieben, die zum Teil Rechtsmängel aufweisen. Während die Risiken bei Neubauten oft in unvollständigen Bau- und

Leistungsbeschreibungen stecken, besteht bei gebrauchten Immobilien häufig ein unerwartet hoher Sanierungsbedarf. Der aktualisierte Ratgeber "Kosten- und Vertragsfallen beim Immobilienkauf" der Verbraucherzentrale NRW will dabei helfen, diese Risiken rechtzeitig zu erkennen und möglichst auszuschalten.

Der erste Teil des Buchs befasst sich mit typischen Kostenfallen im Zuge eines Bauvorhabens oder Immobilienkaufs. Dabei geht es nicht nur um wohlbekannte Nebenkosten wie Maklergebühren, Notarkosten und Grunderwerbssteuer, sondern auch um versteckte Posten, die Immobilienkäufern häufig nicht bekannt sind. Es stellt sich dann die Frage, was sich der Kaufwillige leisten kann – und was nicht. Fragebögen und Checkblätter helfen dabei, den Überblick zu behalten.

Der zweite Teil spürt Vertragsfallen auf, die für Laien oft nur schwer zu erkennen sind. Bei der gründlichen Prüfung aller vorgelegten Verträge helfen

Praxisbeispiele und Tabellen im Ratgeber. So können Leser unzureichend oder unklar geregelte Punkte erkennen und vor ihrer Unterschrift Nachbesserungen einfordern.

Peter Burk: Kosten- und Vertragsfallen beim Immobilienkauf – Haus oder Wohnung, neu oder gebraucht, vom Bauträger oder von Privat,

herausgegeben von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen,

3. Auflage 2020, 272 Seiten,

24,90 Euro. Zu bestellen im Online-Shop unter http://www.ratgeber-verbraucherzentrale.de oder unter
Tel. 0211/3809-555. Der Ratgeber ist auch in den Beratungsstellen der Verbraucherzentralen und im Buchhandel erhältlich.