Geschützt vor Rauch und Gas

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Di, 30. Juni 2020

Haus & Garten

Wenn Rauchwarn- und CO-Melder Leben retten.

Die meisten Opfer von Bränden ersticken aufgrund der gefährlichen Rauchgasentwicklung. Dieses Risiko minimieren Rauchwarnmelder, die mittlerweile bundesweit in Neubauten für Schlaf- und Kinderzimmer sowie Flure vorgeschrieben sind. "Für einen lückenlosen Schutz empfehlen wir, jeden Raum mit einem Rauchwarnmelder auszustatten, denn Feuer kann grundsätzlich überall ausbrechen", erklärt Stefan Holitschka von der Initiative Elektro plus in einer Pressemitteilung. Wichtig sei der Rauchwarnmelder in der Küche. Empfehlenswert seien Modelle mit Zweikammermesssystem, die zwischen Wasserdampf aus dem Kochtopf und gefährlichem Rauch unterscheiden. "Beim Neukauf empfehlen wir, von Anfang an auf geprüfte Qualität zu setzen", so Holitschka. Ständigen Kontrollen unterliegen Rauchwarnmelder mit einem VdS-Prüfzeichen. Auch das unabhängige Zeichen Q weist hochwertige Geräte aus. "Solche Qualitätsmerkmale sind für Verbraucher eine wichtige Orientierungshilfe. Wer sich bei der Auswahl unsicher ist, kann der kompetenten Beratung des Elektrofachmanns vertrauen", rät der Experte.

Noch tückischer als Rauch ist das giftige Kohlenstoffmonoxid (CO): Da es farb-, geruch- und geschmacklos ist, wird das Gas in der Regel nicht gleich bemerkt. Eine Vergiftung kann jedoch sehr schnell tödlich sein. Um dies zu verhindern, ist die Installation eines Kohlenstoffmonoxidmelders, auch CO-Melder genannt, empfehlenswert.

Infos und eine Broschüre unter elektro-plus.com