Smarte Thermostate

dpa

Von dpa

Mi, 11. September 2019

Haus & Garten

Für Fußbodenheizungen nicht zu empfehlen.

Zu einem intelligenten Zuhause gehören smarte Thermostate. Die Zeitschrift c’t (3/2019) hat fünf Modelle, die per App oder Browser zu steuern sind, auf den Prüfstand gestellt. Alle konnten per Fernzugriff über das Internet reguliert werden, waren mit Zeitplänen konfigurierbar und konnten die Anwesenheit von Personen erkennen. Die Modelle waren zudem ins Smarthome integrierbar und über Sprachassistenten steuerbar. Der Test ergab, dass alle Modelle einen deutlichen Komfortgewinn gegenüber üblichen manuellen Thermostaten bieten. Eine Kostenersparnis hat sich jedoch nicht immer gezeigt. Hier komme es nicht allein auf das Thermostat an. Es wirken mehrere Faktoren zusammen: Größe des Heims, Dämmung und die Art des Heizsystems.

Fußbodenheizungen reagierten beispielsweise zu träge, um von einem kurzfristigen Anpassen der Temperatur zu profitieren. Hier kann das smarte Thermostat sogar kontraproduktiv sein. Wer gewohnheitsmäßig beim Verlassen der Wohnung und nachts die Heizung herunterdreht, spart ebenfalls nichts ein, so die Tester. Die Wahl des Modells sollten Verbraucher gegebenenfalls auch von der bestehenden Smart-Home-Umgebung abhängig machen. Einige kooperieren besser mit bestimmten Umgebungen, als andere. Bei einem Regler bemängelten die Tester zudem, dass viele Funktionen nur per Abo verfügbar sind.