Pränataldiagnostik

Krankenkassen könnten bald Bluttests zur Feststellung des Down-Syndroms bezahlen

Bernhard Walker

Von Bernhard Walker

Mi, 29. August 2018 um 15:12 Uhr

Deutschland

BZ-Plus Zehn Bundestagsabgeordnete wollen eine entsprechende Debatte über das vorgeburtliche Diagnoseverfahren anstoßen. Doch das Angebot könnte vor allem werdende Eltern unter Druck setzen.

Für die einen geht es um Selbstbestimmung, die anderen befürchten eine Selektion von Behinderten: Die Bluttests, mit denen eine schwangere Frau feststellen lassen kann, ob ihr ungeborenes Kind am sogenannten Down-Syndrom leidet, sind seit langem umstritten.

Nun wollen zehn Bundestagsabgeordnete von CDU, SPD, FDP, Linken und Grünen eine Debatte über das vorgeburtliche Diagnoseverfahren anstoßen. Sie betonen, dass Deutschland sich in der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen verpflichtet habe, die Menschenrechte von Behinderten zu sichern.

Die Bluttests auf so genannte Trisomien, von denen das Down-Syndrom das bekannteste ist, wurden 2012 in Deutschland zugelassen. Sie sind keine reguläre ...

BZ-Plus-Artikel

Einfach registrieren und Sie können pro Monat 10 Artikel kostenlos lesen - inklusive BZ-Plus-Artikel und BZ-Archiv-Artikel.

Gleich können Sie weiterlesen!

Exklusive Vorteile:

  • 10 Artikel pro Monat kostenlos
  • BZ-Plus-Artikel lesen
  • Online-Zugriff auf BZ-Archiv-Artikel
  • Qualitätsjournalismus aus Ihrer Heimat
  • An 18 Standorten in Südbaden – von 150 Redakteuren und 1500 freien Journalisten
  • Verwurzelt in der Region. Kritisch. Unabhängig.
  • Komfortable Anzeigenaufgabe und -verwaltung
  • Weitere Dienste wie z.B. Nutzung der Kommentarfunktion
  • Zugang zu mehreren Portalen der bz.medien: badische-zeitung.de, fudder.de und schnapp.de

* Pflichtfelder

Anmeldung

* Pflichtfelder

Meine BZ