Gesellschaft

Psychologe Huxhold: "Die Menschen werden nicht einsamer"

Ann-Kathrin Moritz

Von Ann-Kathrin Moritz

Di, 11. Juni 2019 um 06:55 Uhr

Liebe & Familie

BZ-Plus Immer wieder heißt es, dass die Einsamkeit zunehme. Ein Wissenschaftler widerspricht dieser These und sinniert im Interview über die Auswirkungen von Einsamkeit und die Unsinnigkeit eines Ministeriums.

Wir Menschen sind soziale Wesen, Alleinsein fällt uns schwer. Die "Rheinische Post" berichtet nun nach einer kleinen Anfrage der FDP-Fraktion im Bundestag, dass der Anteil der einsamen Menschen in Deutschland von 2011 bis 2017 um rund 15 Prozent angewachsen sei. Doch entspricht diese Zahl der Realität? Ann-Kathrin Moritz sprach mit Oliver Huxhold, der sich in einer Langzeitstudie des Deutschen Zentrums für Altersfragen mit dem Problem beschäftigt.

"Wenn es einen Trend gibt, so nimmt Einsamkeit im höheren Alter ab." Oliver Huxhold BZ: Herr Huxhold, die Deutschen werden angeblich immer einsamer. Stimmt das?
Huxhold: Nein, das stimmt nicht. Alle seriösen Studien, die auf einer großen Stichprobe basieren, zeigen eher das Gegenteil. Die Menschen werden nicht einsamer. Wenn es einen Trend gibt, so nimmt Einsamkeit im höheren Alter ab.

BZ: Wie konnte dieser Eindruck ...

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