Universitätsklinikum

Wie Freiburger Forscher eines der wichtigsten Kommunikationsmittel entschlüsseln: das Lächeln

Jürgen Schickinger

Von Jürgen Schickinger

Mo, 13. August 2018 um 10:44 Uhr

Liebe & Familie

BZ-Plus Lächeln ist die einfachste Möglichkeit, ein positives Signal auszusenden. Das gilt weltweit. Aber es kann auch stressen. Jürgen Kornmeier vom Uniklinikum Freiburg entschlüsselt Lächeln – auch das der Mona Lisa.

Lächeln kann stressen – Lächelnde und Angelächelte. Wie es ankommt, entscheidet zum einen die Form: freudig, erzwungen, herablassend? Emotional unterscheiden Menschen mindestens drei Arten des Lächelns. Welche Gefühle aufkommen, hängt aber auch von der inneren Einstellung und von Äußerlichkeiten ab. Schon Frauen und Männer lächeln anders. Was macht ein Lächeln, das menschliche Begrüßungsritual schlechthin, entwaffnend, verhalten oder geheimnisvoll wie das der Mona Lisa? Zähne oder nicht Zähne ist hier nur eine Frage.

Lächeln gilt als der soziale Schmierstoff. Es baut emotionale Brücken zu anderen Menschen, steckt an und verbreitet meist gute Laune. "Lächeln ist die einfachste und schnellste Möglichkeit, ein positives Signal auszusenden", sagt Jürgen Kornmeier. Er leitet die Forschungsgruppe Wahrnehmung und Kognition am Institut für Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene des Universitätsklinikums Freiburg: "Lächeln erleichtert die Erstkontaktaufnahme." Es dient als Aushängeschild beim Kennenlernen. Wer gewinnend lächelt, wirkt attraktiver. Darüber hinaus, wirbt der Ärztliche Bezirksverband Schwaben, soll Lächeln schlau machen, gesund und glücklich.

Tatsächlich hebt Selbstlächeln die eigene Laune. "Von den Gesichtsmuskeln ...

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