Biotop

Aus der Orkanschneise von "Lothar" wächst nun ein Urwald

Willi Adam

Von Willi Adam

Do, 20. Juli 2017

Lörrach

BZ Plus Unterm Fuß schmatzt der feuchte Boden. Vom Hexenbrünneli, das so idyllisch liegt, wie der Name sich anhört, geht es direkt hinein ins Dickicht. Der Weg verengt sich zum Trampelpfad, er umkurvt dicht bemooste Stämme, als Geländer dienen Wurzelstöcke umgeknickter Baumriesen.

LÖRRACH. Unterm Fuß schmatzt der feuchte Boden. Vom Hexenbrünneli, das so idyllisch liegt, wie der Name sich anhört, geht es direkt hinein ins Dickicht. Der Weg verengt sich zum Trampelpfad, er umkurvt dicht bemooste Stämme, als Geländer dienen Wurzelstöcke umgeknickter Baumriesen. Kleine Bachläufe durchschneiden den Wald, manchmal tut sich eine kleine Lichtung auf und dann geht es wieder über schroffe Felsblöcke. Dabei lässt sich der Lörracher Bannwald auf diesem Weg noch vergleichsweise gut durchqueren. An anderen Stellen ist das 166 große Revier gleich ganz unzugänglich – obwohl vor 20 Jahren hier Monokultur noch Langeweile verbreitete.

Die kleine Geschichte dieses Bannwalds begann mit einer Katastrophe. Weihnachten 1999 legte Orkan Lothar in ganz Baden-Württemberg 40 000 Hektar Wald flach. Im Raum Lörrach war besonders der Röttler Wald ...

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