Kaffee Export

Warum die Kaffeebauern in Honduras kaum von der Rekordernte profitieren

Sandra Weiss

Von Sandra Weiss

Mi, 03. Januar 2018 um 15:58 Uhr

Ausland

BZ-Plus Honduras ist Deutschlands größter Kaffeelieferant. Doch noch immer profitieren Bauern und Pflücker kaum vom Geschäft mit der schwarzen Bohne. Das Land investiert kaum in die Infrastruktur.

"Klack, klack, klack". So schnell kann das Auge den flinken Händen der Kaffeepflücker gar nicht folgen, die die roten Kirschen in den Weidenkorb rollen lassen. Männer, Frauen und Kinder schwärmen jeden Tag in aller Frühe aus. Jetzt, zum Jahreswechsel, ist Haupterntezeit in den Bergen von Honduras. Das mittelamerikanische Land, das gerade einmal so groß ist wie Bayern und Baden-Württemberg zusammen, hat es zum fünftgrößten Kaffeeproduzenten weltweit gebracht. Und der Hauptkunde ist Deutschland. Hierzulande weiß kaum jemand davon, denn Honduras ist ein klassischer Rohstofflieferant geblieben: 437 000 Tonnen exportierte das Land bei der letzten Kaffeeernte – ein Viertel davon ging nach Deutschland. Die Bohnen werden gewaschen exportiert, in Deutschland geröstet und dann als Eigenmarken der großen ...

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