BZ-Interview

Wie wir den Wildbienen helfen können – und warum wir das tun sollten

Gabriele Hennicke

Von Gabriele Hennicke

Do, 15. März 2018 um 17:01 Uhr

Umwelt & Natur

BZ-Plus Der Bestand der Bienen ist stark gefährdet, weil ihre Lebensräume weniger werden. Jeder kann etwas für Wildbienen tun, erklärt Biologin Ulrike Stephan aus Ihringen im Interview.

585 Bienenarten sind in Deutschland derzeit nachgewiesen. Nur eine davon ist die Honigbiene, die dem Menschen Honig und Wachs liefert. Alle anderen sind wild lebend, also Wildbienen.

BZ: Was muss ich über Wildbienen wissen, damit ich ihnen gezielt helfen kann?
Stephan: Wildbienen brauchen nicht nur Blüten, die ihnen Nahrung liefern, sondern auch Nistplätze. Sie fliegen nicht so weit wie Honigbienen. Alle Bienenarten sind sowohl bei der Wahl ihrer Nistplätze als auch bei ihrer Nahrung hochspezialisiert und besuchen dafür jeweils oft nur ganz spezielle Blütenpflanzen. Das bedeutet, dass ein abwechslungsreiches Mosaik an Lebensräumen für sie besonders wichtig ist.

BZ: Angenommen, ich habe keinen Garten, sondern nur einen Balkon, den ich mit Balkonblumen wie Geranien und Petunien bepflanzt habe. Dienen diese Balkonpflanzen den Bienen?
...

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