Reise

Bunte Markthallen, grüne Teeplantagen: Südkorea ist ein Land der Gegensätze

Christian Röwekamp

Von Christian Röwekamp (dpa)

Fr, 22. März 2019 um 21:34 Uhr

Reise

Zwischen lauter Popmusik und leisen Tönen: Ein Besuch im Süden Südkoreas ist eine Herausforderung für die Sinne. Eine abwechslungsreiche Annäherung in fünf Schritten.

Schillernd bunte Markthallen und sattgrüne Teeplantagen, lautstarke Popmusik und leise Töne zwischen alten Gemäuern, Straßen voll mit Menschen und Einsamkeit auf bergigen Pfaden: Ein Besuch im Süden Südkoreas ist eine Herausforderung für die Sinne. Die Hauptstadt Seoul mit ihren weitläufigen Palästen, die schwerbewachte Grenze zu Nordkorea, die wilden Berge im Seoraksan-Nationalpark: Viele Touristenattraktionen in Südkorea liegen im Norden des Landes. Es gibt aber gute Gründe, auch den äußersten Süden der koreanischen Halbinsel zu besuchen. Eine abwechslungsreiche Annäherung in fünf Schritten.

Das Stadtzentrum von Jeonju
In Südkorea stehen jede Menge Hochhäuser – das ist einer der ersten Eindrücke bei einem Besuch des Landes. Apartmentsilos und Wohntürme aus Beton prägen nicht nur in Seoul ganze Viertel. Die ersten wurden in Zeiten starken Wirtschaftswachstums in den 1960er Jahren hochgezogen und noch heute kommen ständig neue dazu. Ganz anders wirkt die Innenstadt von Jeonju, weniger als zwei Schnellzugstunden südlich von Seoul: Sie ist Südkoreas größtes geschlossenes Ensemble von Häusern im traditionellen Hanok-Baustil, der sich durch flache Häuser mit dunklen Dachziegeln und kunstvoll geschwungenen Giebeln auszeichnet. Rund 800 Wohngebäude und Läden dieser Art gibt es im Hanok-Village. Eng stehen sie beieinander, getrennt durch schmale Gassen. Es lohnt sich, in diese hineinzugehen, wenn man ein wenig seine Ruhe haben will.

Denn auf den breiteren Straßen schieben sich die Besucher. Viele von ihnen haben ihre Alltagskleidung für ein paar Stunden gegen eine ...

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