Mit dem roten Bus ins Bärenland

Galcier Nationalpark in Montana

dpa

Von dpa

Sa, 01. September 2018

Reise

BZ-Plus Der Glacier-Nationalpark in Montana ist eine Schönheit mit einem Schönheitsfehler: Die Gletscher schmelzen immer mehr ab. Dafür sehen Touristen mit ein bisschen Glück Grizzlys oder Schwarzbären /.

Edward Daniel ist erfahren darin, große rote Autos zu steuern, schließlich war er 29 Jahre lang Feuerwehrmann in Atlanta. Georgias stickige Südstaaten-Sommerschwüle hat Ed, wie er sich nennt, gegen die frische Bergluft Montanas getauscht.

In dem Bundesstaat weit im Westen der Vereinigten Staaten von Amerika trägt er keine feuerfeste Uniform mehr, sondern Bermudashorts und Sonnenbrille, einen ausladenden Hut und eine rosa Krawatte über einem kurzärmeligen, weißen Hemd. Er sieht aus wie ein Geschäftsmann, der sich für einen Strandbesuch nicht vollständig umgezogen hat. Und statt eines schweren Löschfahrzeugs mit blinkenden Lichtern und Sirenengeheul lenkt Ed einen alten roten Reisebus auf die nächste enge Kurve zu: einen White 706, Baujahr 1936.

Insgesamt 33 rote Busse aus den späten 1930er Jahren sind im Glacier-Nationalpark unterwegs. Sie sind die heimlichen Stars einer Hochgebirgsregion, die als bedeutender Rückzugsraum für Tiere und Pflanzen gilt, deren kaum berührte Natur aber auch als Krone des Kontinents angepriesen wird und immer mehr Touristen anzieht.

In Glacier wurde 2017 erstmals die Schwelle von drei Millionen Besuchern überschritten: Mit gut 3,3 Millionen Gästen kamen zwölf Prozent mehr als 2016 in das Schutzgebiet, das an Kanada grenzt und an den dortigen Waterton-Lakes-Nationalpark anschließt. Gemeinsam bilden die beiden Parks ...

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