Fluchtpunkt

In der Heimat von Kommissar Dupin

Volker Huber

Von Volker Huber

Di, 11. Februar 2020 um 12:23 Uhr

Reise

Concarneau in der Bretagne ist nicht nur das Revier des berühmten Ermittlers. Die Stadt bietet auch eine imposante Festung mit informativen wie lauschigen Plätzen.

Concarneau ist längst einem breiten deutschen Publikum bekannt. Die 20 000-Einwohner-Stadt im südlichen Finistère ist der Standort Kommissar Dupins, der Romangestalt der Bretagne-Krimis des deutschen Autors Jörg Bong alias Jean-Luc Bannalec. Wenn von Concarneau die Rede ist, so ist vor allem die Ville Close gemeint. Die mittelalterliche Festung im großen Hafenbecken ist nur mit einer Fußgängerbrücke mit dem Festland verbunden.

Verweise auf eine lange Geschichte: das Musée de la Pêche

Drinnen warten ein großes gastronomisches Angebot und viele Läden auf die Gäste. Auch wer Stilleres sucht, wird fündig: etwa im Musée de la Pêche inklusive des Museumsschiffs Hemerica direkt an der zentralen Rue Vauban. Neben dem Tourismus ist die Fischerei das zweite Standbein der Stadt.

Museumspädagogisch mag es ein bisschen in die Jahre gekommen sein, an Einblicken und Informationen mangelt es nicht. Selbst Romantiker kommen in der Ville Close auf ihre Kosten, wenn sie etwa einem abendlichen Konzert im Carré des Larrons an der Ostspitze der steinernen Insel lauschen. Da dürfen es auch moderne Töne im alten Gemäuer sein, wenn der Mond am Himmel steht.