Millionenstadt

In Hongkong treffen asiatische Traditionen auf westliche Moderne

Simone Andrea Mayer

Von Simone Andrea Mayer (dpa)

So, 09. Juni 2019 um 08:00 Uhr

Reise

BZ-Plus Die Gegensätze der Metropole Hongkong treffen nicht nur beim berühmten Drachenbootrennen aufeinander. Vor allem auf der Insel Lantau werden die Kontraste deutlich.

Feinbemalte Drachenköpfe pflügen durch das aufgewühlte Wasser. Die farbenprächtigen Figuren zieren die Buge der schmalen, langen Paddelboote, die zwischen den Lastkähnen im Hafen an der schimmernden Skyline der Großstadt vorbeiziehen. In jedem Drachenboot sitzen 18 durchtrainierte Athleten, die synchron zum Schlag der Trommeln und den Rufen der Steuermänner ihre Paddel ins Wasser stoßen. Immer wieder und wieder, bis die Boote Hunderte Meter weiter über die Ziellinien jagen.

Wenn die Athleten keine bunten Sporthemden tragen und der Blick nicht ständig auf die verspiegelten Fronten der Hochhäuser fallen würde, könnte man glatt vergessen, dass man sich im Hier und Heute befindet. Denn genau so fanden Drachenbootrennen schon in früher Zeit statt. In Hongkong wird diese jahrhundertealte chinesische Tradition seit einigen Jahrzehnten wieder gepflegt.

1976 zogen neun Boote mit Einheimischen und einer japanischen Gastmannschaft durch den Victoria Hafen. Seitdem findet zu Ehren eines großen Dichters immer am fünften Tag im fünften Monat des Mondkalenders ein großes Drachenbootrennen statt. Das wäre 2019 zwar der 7. Juni, das Festival wird aus organisatorischen Gründen allerdings erst eine Woche später vom 14. bis 16. Juni stattfinden.

Was vergleichsweise klein begann, hat sich inzwischen zu einem großen Event entwickelt. Vor der beeindruckenden ...

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