Rheinfelden

Der Rheinsteg wird nicht gebaut – das sind die Reaktionen

Ralf H. Dorweiler

Von Ralf H. Dorweiler

So, 20. Oktober 2019 um 19:57 Uhr

Rheinfelden

BZ-Plus 51,9 Prozent der Stimmbürger stimmen gegen den Zusatzkredit für den Bau. Wie beurteilen Gegner und Befürworter des Rheinstegs die Entscheidung?

Der neue Steg zwischen beiden Rheinfelden kann nicht gebaut werden. Die Stimmbürger von Schweizer Rheinfelden haben bis Sonntag mehrheitlich ein "Nein" bei der Referendumsabstimmung in die Urne gelegt. Abgestimmt wurde über einen Zusatzkredit in Höhe von 3,2 Millionen Franken, der für den Bau der neue Fußgängerbrücke über den Rhein entscheidend war. Mit diesem Ergebnis steht nun fest, dass trotz des bereits erfolgten Baubeschlusses des deutschen Gemeinderats das lange Zeit umstrittene Bauwerk endgültig Geschichte ist.

7658 stimmberechtigte Bürger aus der Schweizer Nachbarstadt waren aufgerufen, für oder gegen den Zusatzkredit zu stimmen. Im Juni war die gleiche Frage in der Gemeindeversammlung knapp positiv entschieden worden, was Gegner des Rheinstegs mit einem Referendumsantrag anfochten.
Hintergrund: Braucht es den Rheinsteg? Ein Befürworter und eine Gegnerin debattieren
3853 Schweizer Rheinfelder gaben nun ihre Stimme ab, was einer Wahlbeteiligung von 50,7 Prozent entspricht. Davon stimmten 1853 Bürger mit "Ja", also für einen Zusatzkredit. Das entspricht 48,1 Prozent der gültigen Stimmen. Exakt 2000 Stimmbürger kreuzten das "Nein" an, wollten also kein zusätzliches Geld in den Bau des Stegs investieren, das entspricht 51,9 Prozent. Nach dem Schweizer System der Referendumsabstimmung hätte selbst eine einzige ...

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