Weniger Ärzte für mehr Patienten

Ingrid Böhm-Jacob

Von Ingrid Böhm-Jacob

Sa, 21. Juni 2014

Rheinfelden

Versorgungslage spitzt sich zu / Stadtverwaltung macht Bevölkerungsanalyse und Gutachten und sucht Best-Practice-Lösungen.

RHEINFELDEN. Im Rentenalter ist es um die Gesundheit nicht immer gut bestellt. Medizinische Versorgung ist deshalb ein wichtiges Thema. In der großen Kreisstadt zeichnet sich ab, dass sich die Situation verschärft und Probleme entstehen, nachdem ein drittes Pflegeheim eröffnet. Die niedergelassenen Ärzte denken über Möglichkeiten nach, wie sich der Versorgungsauftrag noch erfüllen lasst. Die Praxen sind voll, es gibt Wartelisten und in den Heimen warten Bewohner auf Arztbesuche. Bei der Stadtverwaltung ist das Thema angekommen. Eine Bestandsaufnahme zur hausärztlichen Versorgung mit Prognose befindet sich in Arbeit, um Strukturen zu verbessern.

Das Problem ist erkannt
"Wir sind an dem Thema dran", erklärt Oberbürgermeister Klaus Eberhardt auf Anfrage. Dabei geht es aber nicht um kurzfristige Maßnahmen, sondern um mittelfristige Konzepte. Um zielgerichtet zu handeln, bildet die demographische Entwicklung die Grundlage. Rein statististisch gehören mehr als 20 Prozent der Einwohner der Generation 60 plus an, das sind deutlich über 6 000 Menschen, etwa fünf Prozent sind älter als 80 Jahre. Für Eberhardt stellt sich der Ruf nach gesicherter ärztlicher Versorgung somit als "berechtigte ...

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