Michaelskapelle

Die Kapellenmaus und die Reliquie

Michael Haberer

Von Michael Haberer

Fr, 26. Dezember 2008 um 16:06 Uhr

Riegel

Die Michaelskapelle in Riegel hat ihre archäologischen Besonderheiten preisgegeben. Die Kosten der Sanierung sind gestiegen.

RIEGEL. Die Michaelskapelle dürfte im Januar renoviert sein. Inzwischen hat das kleine Gotteshaus auf dem Michaelsberg auch alle archäologischen Besonderheiten preisgegeben, die im Zuge dieser Renovierung zum Vorschein kommen konnten. Als letztes restauratorisches Buch wurde der Altar geöffnet.

Das Ziel war, die Sandsteinplatte aus liturgischen Gründen tiefer zu legen. Als die Platte angehoben wurde, entdeckten die Restauratorinnen die Kapellenmaus. Der arme Nager war allerdings schon lange mausetot. Doch bevor er das Zeitliche gesegnet hat, war er in das Sepulcrum vorgedrungen. In dieser kleinen Begräbnisgruft innerhalb des Altars war wohl im 17. Jahrhundert eine Reliquie deponiert worden. Eingeschlossen in einem sieben Zentimeter kleinen Bindeglas. Die Kapellenmaus hat sich durch das Leder, mit dem das Glas geschlossen war, ...

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