Rasant bergab [ANZEIGE]

Rodeln im Sommer

Lorenz Bockisch

Von Lorenz Bockisch

Di, 03. April 2012 um 17:50 Uhr

Sessellift und Rodelbahn gehören hier zusammen wie Berg und Tal. Der eine geht gemütlich bergauf, die andere rasant hinunter ins Tal: Rodeln ohne Schnee auf 800 Metern.

Von der Talstation, wo man vom Sessellift aufgegabelt wird, schwebt man in gemütlichem Tempo über die Gehege von Rothirschen, Wildschweinen, Steinböcken und Damhirschen den Berg hinan. Solange man noch in der Seilbahn sitzt, heißt es die Aussicht genießen. Denn der Rückweg ist deutlich rasanter, steigt man an der Bergstation gleich in die Rodelbahn um.

Allein (ab 8 Jahren) oder zu zweit kann man sich in die Schlitten setzen und in eine der beiden Metallrinnen begeben. Im Sommer ist die nicht überdachte zu empfehlen, schon der Sonne und der Aussicht wegen. Bei schlechterem Wetter kommt man in der anderen Rodelbahn trockenen Hauptes unten an.

Der Hebel in der Mitte des Schlittens ist die Bremse, an dem es kräftig zu ziehen gilt, wenn die nächste Kurve kommt. Und die kommt bestimmt auf der 800 Meter langen Abfahrt. Je nach Fahrstil kann man dabei einen Blick auf die Sikahirsche und die Rothirsche riskieren, durch deren Reviere sich die Bahn schlängelt. Zu Empfehlen ist das aber nur dem Beifahrer!

Nur eine Rodelbahn-Sessellift-Kombination im südlichen Schwarzwald ist noch größer: Die Hasenhorn-Rodelbahn in Todtnau mit einer Länge von fast 3 Kilometern. Aber meistens ohne Tiere.

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