Fahr Fair [ANZEIGE]

Rücksichtsort Zebrastreifen

Matthias Maier

Von Matthias Maier

Mi, 04. Juli 2012 um 15:30 Uhr

Fahrradfahrer sind wie Autofahrer dazu verpflichtet, an einem Zebrastreifen anzuhalten, wenn jemand zu Fuß die Fahrban überqueren möchte. Wer Zebrastreifen mit dem Rad überquert, hat keinen Vorrang.

Ein Zebrastreifen hat eine recht simple Funktion: Er soll es Fußgängern ermöglichen, sicher die Straßenseite zu wechseln. Fahrradfahrer sind ebenso wie Autofahrer dazu verpflichtet, an einem Zebrastreifen anzuhalten, wenn jemand zu Fuß die Fahrbahn überqueren möchte. Bereits Kinder im Grundschulalter lernen das richtige Verhalten an Zebrastreifen. Umso unverständlicher erscheint es, dass sie oftmals ignoriert werden, zu beobachten etwa in der Breisacher Straße. Auch an der Kreuzung von Rempartstraße, Holzmarkt und Kaiser-Joseph-Straße werden Fußgänger, die den Zebrastreifen nutzen wollen, von anderen Verkehrsteilnehmern häufig übersehen. Fahrradfahrer sind angehalten, beim Nutzen eines Zebrastreifens abzusteigen und ihr Rad über die Straße zu schieben. Nur dann gilt für sie die gleiche Vorrangsregel wie für Fußgänger. Überqueren sie einen Zebrastreifen fahrend, haben Autofahrer immer Vorfahrt. Kommt es in so einer Situation zu einem Unfall, trägt der Fahrradfahrer zumindest eine Mitschuld.

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