Landwirte wollen Tiefbrunnen bauen

Silke Hartenstein

Von Silke Hartenstein

Do, 09. August 2018

Efringen-Kirchen

BZ-Plus Der Wassermangel ist für die Obst- und Gemüseerzeuger ein großes Problem, es drohen beträchtliche Ernteausfälle.

REBLAND. Die Trockenheit hat das Markgräflerland fest im Griff. Der spärliche Regen in der Nacht zum Mittwoch hat daran nichts geändert. Wasser ist Mangelware. Doch wie ist das für Obst- und Gemüsebauern, die darauf angewiesen sind? Woher bekommen sie ihr Wasser? Der Wasserverband Südliches Markgräflerland hat auch Landwirte dazu aufgerufen, aus dem Trinkwassernetz nur das Nötigste zu entnehmen und wenn möglich nur zur Nachtzeit. Befragte Landwirte stellen seit zehn Jahren eine Zunahme der Wetterextreme fest.


Bosshard-Äcker in Rümmingen
"In Zukunft werden trockene Zeiten vermehrt vorkommen", ist Marcel Bosshard von "Bosshard Gemüse" in Weil-Otterbach überzeugt. Derzeit bewässert er drei seiner fünf Hektar Pachtland zwischen Binzen und Rümmingen mit Trinkwasser aus dem Leitungsnetz – trotz Wasser sparender Techniken wie Tropfschläuchen und Mulchvlies ein teurer Spaß. Um einen Druckabfall im Wassernetz zu verhindern, dürfe zwischen 6 und 8 Uhr und zwischen 11 und 13.30 Uhr nicht beregnet werden, sagt Bosshard: "Für die Zeit, die übrig bleibt, müssen wir ...

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