Ziel ist mehr Transparenz

Horst Donner

Von Horst Donner

Di, 21. Mai 2019

Rümmingen

Wählervereinigung lädt ein, aber nur wenige Rümminger kommen.

RÜMMINGEN (don). Im Unterschied zur Gemeinderatswahl vor fünf Jahren gibt es in Rümmingen nur noch eine Kandidatenliste. Die Freien Wähler und die unabhängige Bürgergruppe "Pro Rümmingen" treten nicht mehr an. An ihre Stelle tritt die unabhängige Wählervereinigung. Sie präsentiert den Bürgern im Dorf eine Liste mit 17 Kandidaten.

In Rümmingen wird man deshalb auch nicht mehr kumulieren und panaschieren können. Die Wähler können zur Gemeinderatswahl insgesamt zehn Kreuze bei dene von ihnen bevorzugten Kandidaten machen oder auch den Wahlzettel unverändert abgeben. Im letzteren Fall erhalten die ersten zehn Kandidaten auf der Liste automatisch die Stimmen.

Wenig Interesse zeigten die Bürgerinnen und Bürger am Angebot der Wählervereinigung, die Ratskandidaten kennenzulernen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Bei der Veranstaltung im Foyer der Gemeindehalle kam es dennoch zu einem regen Gedankenaustausch. In vielen Anliegen stimmten die Kandidaten überein. So wollen sie die Gemeinde- und Rathauspolitik für die Bürger transparenter gestalten. Einige nannten als Beispiel unzureichender Bürgerinformation den Planungsprozess für das Gewann "Mattental". Regelmäßig soll es nach ihren Vorstellungen Bürgersprechstunden geben. Die künftige Fraktion werde selbst öfters über die Gemeindepolitik und die Ratsarbeit informieren. Beim Stichwort "generationenübergreifende Begegnungen" stellen sich die fünf Kandidatinnen und zwölf Kandidaten vor, dass die Infrastruktur für die älter gewordenen Menschen in Rümmingen verbessert werden müsse. Nach den Investitionen für Schule, Gemeindehalle und Kindergarten sei es jetzt an der Zeit, das Möschlin-Areal in Angriff zu nehmen. Die Kandertalbahn sehen die Kandidaten der Wählervereinigung als Chance, die Lebensqualität für die Bewohner zu verbessern.

In einem freiwilligen Arbeitseinsatz auf dem Gelände des neuen Kindergartens gaben amtierende Gemeinderäte und einige Kandidaten ein gutes Beispiel für gemeinsinnstiftende Aktionen. Mit vereinten Kräften legten sie für die Kinder einen attraktiven "Barfüßlerpfad" an.