Früher wurde viel Hanf angebaut

Adelbert Mutz

Von Adelbert Mutz

Sa, 08. September 2012

Rust

Im 19. Jahrhundert wurde die Nutzpflanze großflächig in Rust angebaut, woran noch viele Namen und Bezeichnungen erinnern.

RUST. Karl-Heinz Debacher vom Ruster Kulturkreis hat kürzlich im Rheinauenzentrum einige Zuhörer in die Geschichte des Hanfes und seiner Bedeutung für die Gemeinde Rust eingeführt. Wo viel Wasser war, wurde Hanf angebaut, so auch in der Gemeinde. Die Spuren des Hanfes seien im Dorf noch sichtbar, erklärte Debacher. Anbau und Verarbeitung geschahen nach einem ausgeklügelten, arbeitsteiligen System.

Seit mehr als 10 000 Jahren sei Hanf als Nutzpflanze bekannt, betonte Debacher. Die Inhaltsstoffe der Pflanze haben bekanntlich berauschende Wirkung. Daher rühre auch der Ausspruch "der hed ä Fimmel", so Debacher. Das eigentlich Wertvolle am Hanf seien die Bastfaserringe, die sich in der Rinde bilden.

Die fruchtbare Rheinebene war eine ideale Voraussetzung für den Hanfanbau. Die Verarbeitung in mehreren Arbeitsgängen sei ...

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