E Brusttuech, sammet un roserot

Ehrenfried Kluckert

Von Ehrenfried Kluckert

Sa, 17. Mai 2008

Schliengen

Fred Wehrle entfaltet auf Schloss Bürgeln einen Bilderbogen der Markgräfler Tracht und ihrer Verbreitung

MARKGRÄFLERLAND/SCHLOSSBÜRGELN. Das samtene und rosenrote Brusttuch, so wie es Johann Peter Hebel im Gedicht "Die Wiese" so gemütvoll beschrieben hat, ist Bestandteil einer typischen Markgräfler Tracht aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Hebel nannte diese Variante liebevoll "Vrenelitracht", wie sie gegen 1790 getragen wurde.

Fred Wehrle, Vorsitzender des Markgräfler Trachtenvereins in Kandern, beschäftigt sich seit vielen Jahren intensiv mit dieser Thematik. Dabei ging es um eine einfacher, jedoch nicht so eindeutig zu beantwortende Frage: Was haben die Menschen vor 200 Jahren im Markgräflerland für Kleidung getragen? Oder besser noch, was mussten sie tragen?

Viele Generationen verbrachten ihr Leben unter dem Diktat von Verordnungen. Dazu gehörte eben auch die Kleiderordnung. Jedoch waren die Markgräfler pfiffig genug, ...

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