Naturschützer schielen zum Ahaberg

Ralf Morys

Von Ralf Morys

Mi, 16. Juni 2010

Schluchsee

BUND möchte den Oberspeicher für das neue Pumpspeicherwerk der Schluchseewerke statt im Hotzen- im Hochschwarzwald bauen.

SCHLUCHSEE. Wenn es nach dem Bund für Umwelt- und Naturschutz ginge, dann sollte das Schluchseewerk sein neues Pumpspeicherkraftwerk nicht in Atdorf im Hotzenwald, sondern auf einem der Berge südlich oder nördlich des Schluchsees bauen. Der Landesgeschäftsführer Berthold Frieß begründete jetzt in Bad Säckingen das Nein zu Atdorf und brachte zu dem bisherigen Alternativ-Standort Habsberg am Schluchsee überraschend noch den Ahaberg, der Bergrücken trennt die B 500 und das Fischbacher Tal, als neue Alternative am Schluchsee ins Gespräch. Bei Bürgermeister Jürgen Kaiser stoßen beide Alternativen auf massive Ablehnung.

Von katastrophalen Folgen für die Seegemeinde und gar vom Ende des Tourismus am Schluchsee spricht Bürgermeister Jürgen Kaiser, würden die Vorstellungen des BUND-Landesgeschäftsführers umgesetzt werden. Von dem Oberbecken, das laut BUND-Vorschlag auf dem Habsberg oder dem Ahaberg entstehen könnte, würde das Wasser in den Schluchsee hinabstürzen und auf diesem Weg die Turbinen antreiben. Der Schluchsee würde so als Unterbecken verwendet mit all seinen Auswirkungen. Die Wasserstände würden um mehrere Meter variieren. Bereits heute gibt es in jedem Frühjahr Klagen zu hören, wenn das Schluchseewerk den Wasserstand absenkt und ihn mehrere Wochen auf einem niedrigen Level belässt und so dem Schluchsee "dreckige Ränder" verschafft. Für die vielen Feriengäste sicher kein schöner Anblick. Schluchsee ist im ...

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