Bauern, die Krähenfüße werfen

Silke Hartenstein

Von Silke Hartenstein

Do, 16. August 2012

Schönau

BZ-SERIE FERIENZEIT: Die Kapelle in Schönenbuchen beherbergt ein Wandgemälde von einer brutalen Schlacht im Jahr 1444.

SCHÖNENBUCHEN. Am Ortseingang von Schönenbuchen, direkt an der B 317 und an der engsten Stelle des Wiesentals, liegt die Wallfahrtskapelle Unserer lieben Frau von Schönenbuchen und Zum Heiligen Petrus und Paulus. Sie beherbergt der Legende nach einen Knieabdruck des heiligen St. Petrus auf dem Felsen in der Krypta und ein geschichtsträchtiges Wandgemälde: Auf 6,36 x 2,35 Metern ist hier die Schlacht von Schönenbuchen im Jahr 1444 abgebildet.

Wie eine Infotafel bei der Kapelle verkündet, kam 1444 ein Trupp gefürchteter Armagnaken auf Raubzug durch das Wiesental. Beim Engpass in Schönenbuchen, wo die Berghänge ganz nah an die Wiese heran reichen, stellten die Talbewohner den Söldnern eine Falle: Der schmale Durchgang wurde durch Werfen vierspitziger Wurfeisen, auch "Krähenfüße" genannt, unpassierbar gemacht. Diese gefürchteten kleinen Distanzwaffen ...

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