Eine alte Wallfahrtskapelle

Rudolf Mathä

Von Rudolf Mathä

Mi, 01. September 2010

Schönau

UNTERWEGS im Oberen Wiesental: Was die St. Peters-Kapelle in Schönenbuchen zu erzählen weiß.

SCHÖNENBUCHEN. Wer Andacht und Ruhe sucht oder wer auch nur an Heimatgeschichte interessiert ist, sollte es unbedingt besuchen, das "Kapellili in Schönebuche. " In der Kapelle an einer Engstelle des Wiesentals erinnert ein Riesengemälde an die Schlacht gegen die Armagnaken 1444, als raubende und mordenden Söldner aus Frankreich hier in einen Hinterhalt gelockt und vernichtend geschlagen wurden.

Schönenbuchen soll seinen Namen von einer gewaltigen, uralten Buche haben, die einst in diesem Engpass stand. Es wird angenommen, dass dieser Ort schon unseren Vorfahren zur heidnischen Gottesverehrung diente, denn sie hatten vor mächtigen Bäumen eine große Ehrfurcht. Auch ein vom Geröll des wilden Wiesenwassers geglätteter Felsen, in dem sich eine auffallend tiefe Rille befand, in die bequem ein menschliches Knie passte, erregte ihre Sinne. Fromme Hände hatten später im Schatten dieses ...

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