Die Furcht vor Plünderungen

André Hönig

Von André Hönig

Fr, 20. Januar 2012

Schopfheim

Mancher Gersbacher fürchtet eine übermäßige Nutzung des Waldes – laut Forst werden aber nur natürliche Überschüsse genutzt.

GERSBACH. Führt sich der Forst in Gersbach wie die Axt im Walde auf? Das scheint mancher im "Golddorf" zu befürchten. Wiederholt wird dort die Frage laut, ob nicht übermäßig viel Holz geschlagen wird. Forstbezirksleiter Markus Rothmund verneint. Die Axt werde nicht am Walde angelegt, höchstens an alten Vorstellungen. So werden zwar seit einiger Zeit Überschüsse abgebaut, das Prinzip der Nachhaltigkeit habe aber gleichwohl oberstes Gebot.

Schatzkammer Gersbach. Davon ist immer wieder gerne die Rede, wenn der Gersbacher Wald gemeint ist. Dieses Lob bezieht sich nicht immer nur auf dessen Reiz als landschaftliche Kostbarkeit, sondern ist auch gerne mal ökonomischer Natur. Etwa im Gemeinderat, wenn alljährlich der Forst Rechenschaft ablegt und einen betriebswirtschaftlichen Ausblick gibt. 200 000 Euro Gewinn sind für Schopfheim in diesem Jahr in Aussicht gestellt. Ein Großteil davon wird aber dort erwirtschaftet, wo die Holzbestände am üppigsten sind – in Gersbach.

Das allerdings hinterlässt buchstäblich Spuren. Im Wald. Und bei ...

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