Wespenbussard versetzt Windkraft einen Stich

André Hönig

Von André Hönig

Fr, 15. Mai 2015

Schopfheim

Unterschiedliche Gutachten dies und jenseits der Gemarkung sorgen für Irritationen / Trotzdem klare Zustimmung zum Flächennutzungsplan der Nachbargemeinden.

SCHOPFHEIM. Da wird auf Häg-Ehrsberger Seite des Rohrenkopf ein Wespenbussard gesichtet und schon ist das Vogel-Konfliktpotenzial deutlich höher als auf Gersbacher Seite? Bei dieser Windkraft-Gutachter-"Logik" sträubte sich am Ratstisch am Montag zumindest bei manchem das Gefieder. Zwar stimmte der Gemeinderat in der jüngsten Sitzung dennoch dem Teilflächennutzungsplan der Nachbargemeinden, um den es an diesem Abend ging, zu. Die "eigene" Schopfheimer Windkraft-Debatte gewann allerdings an Schärfe.

"Eigentlich war ich für Windkraft am Rohrenkopf. Aber je mehr ich jetzt hier höre und lese, desto mehr bin ich verunsichert – wenn ich jetzt heimgehe, bin ich nicht mehr für Windkraft auf dem Rohrenkopf": Nicht allen, aber doch einigen Räten ging es am Montagabend so wie Heidi Malnati (CDU). Was da an Gutachten vorgelegt wurde, warf Fragen auf.

Um was ging es? Wohlgemerkt nicht der eigene Teilflächennutzungsplan Windkraft der Stadt Schopfheim stand auf der Tagesordnung. Dieser kommt – wie Bürgermeister Christof Nitz ankündigte – im Juni auf die Tagesordnung. Da werden die Einwendungen und Stellungnahmen von Bürgern und Trägern öffentlicher Belange vorgestellt und der Gemeinderat soll den nächsten Schritt – die Offenlage – beschließen. Zudem wird es am 8. Juli nochmals eine Bürgerversammlung geben – dieses Mal in Raitbach.

An diesem Montag indes ging es eigentlich "nur" darum, sich ...

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