Kindersoldaten

Für Kinder eine schreckliche Erfahrung

Mathieu Coutard, Klasse 4II, Deutsch-Französisches Gymnasium

Von Mathieu Coutard, Klasse 4II & Deutsch-Französisches Gymnasium

Di, 08. Mai 2012 um 11:02 Uhr

Schülertexte

Kindersoldaten sind Kinder, die zwischen sechs und 18 Jahre alt sind und unfreiwillig in den Krieg ziehen.

Sie werden von Erwachsenen gezwungen, Soldat zu sein. Die meisten Kinder haben keine Eltern mehr oder sind durch den Krieg von ihnen getrennt worden. Sie kommen aus armen Familien. Viele Kindersoldaten gibt es in Afrika. Es gibt mehr als 250 000 Kindersoldaten auf der Welt.

Soldat zu sein, ist für die Kinder eine schreckliche Erfahrung. Sie müssen mit Waffen umgehen und andere Menschen töten. Sie können nicht mit Freunden spielen und nicht zur Schule gehen. Sie sehen schreckliche Dinge und müssen zusehen, wie andere Menschen sterben oder schlimm verletzt werden. Es gibt Verbrecherbanden, die Kinder gefangen nehmen, um sie zu Soldaten auszubilden. Oft werden die Kinder dann gezwungen, Drogen zu nehmen, damit sie sich nicht mehr wehren.

Kindersoldaten leiden unter diesen grausamen Erlebnissen. Sie haben schreckliche Träume. Sie fühlen sich schuldig für ihre Taten. Auch nach dem Krieg können sie kein normales Leben mehr führen, denn sie sind traumatisiert.

Damit das endlich aufhört, gibt es jedes Jahr am 12. Februar einen Tag gegen Kindersoldaten. Politiker und andere Menschen wollen den Kindern helfen, wieder glücklich zu leben. Es ist eine schreckliche Sache, dass Kinder gezwungen werden in den Krieg zu ziehen. Hier sieht man wie gut es uns Kinder in Europa geht: Wir gehen zur Schule, können mit Freunden spielen... Ich hoffe, dass es dank des 12. Februars und es Einsatzes von Politikern, eines Tages keine Kindersoldaten mehr gibt.