25 Jahre Mauerfall

Gedanken zur Geschichte Deutschlands

Leonie Schmidt, Klasse 8a, Werner-Kirchhofer-Realschule, Bad Säckingen

Von Leonie Schmidt, Klasse 8a, Werner-Kirchhofer-Realschule & Bad Säckingen

Mi, 01. April 2015 um 13:57 Uhr

Schülertexte

Überall stehen Reste der Berliner Mauer – unter anderem in Rust, Schopfheim und Offenburg. Zischup-Reporterin Leonie Schmidt aus der Klasse 8a der Werner-Kirchhofer-Realschule darüber, wie der Mauerfall nach 25 Jahren gefeiert wurde.

Der Höhepunkt der Feierlichkeiten in Berlin war am 9. November die Lichtgrenze aus Ballons. Die Ballons standen auf der früheren Grenze. Diese Grenze teilte Berlin 28 Jahre lang in einen Ost- und einen Westteil. Die Westberliner protestierten gegen die DDR und die Ostberliner gegen die SED-Diktatur. Zusammen brachten sie die Mauer schließlich zum Einsturz. Die wiedergewonnene Freiheit wurde von allen Berlinern gefeiert. Diese Mauer hat einen Schrecken nach Berlin gejagt und der Schrecken jagte die Menschen von damals. Seit dem Mauerfall hat sich das Gesicht von Berlin gravierend verändert.

Der Bau der Mauer war für alle ein Schock. 1961 wurde die Mauer errichtet. Der DDR-Staatsratsvorsitzende Walter Ulbricht erzählte am 15. Juni 1961, dass niemand die Absicht hätte in Berlin eine Mauer aufzustellen, doch nur wenige Monate danach tat er dies. Die Mauer ist weltweit ein Zeichen für den Kalten Krieg. Damals hatte niemand gedacht, dass es 28 Jahre lang dauert, bis Berlin wieder eins ist. Ost- und Westseite waren jedoch nicht einer Meinung: Die eine sah die Mauer als "Friedensgrenze" und die andere Seite sah sie als "Schandmauer".

Schon ab 1952 wurde die noch offene Grenze zwischen West- und Ostberlin bewacht und zwischen 1949 und 1961 sind rund 2,7 Millionen Menschen aus der DDR nach Westberlin geflohen. Und auch im Juli 1961 flohen noch einmal 30000 Menschen. 1961 hatte man die Mauer gebaut, damit nicht noch mehr Menschen aus der DDR flüchten konnten. Viele Familien oder auch Freunde waren durch diese Mauer getrennt worden. Über 50000 Ostberliner verloren von einem auf den anderen Tag ihren Arbeitsplatz im Westen.