Der Kampf um jeden einzelnen Fisch

Sarah Trinler

Von Sarah Trinler

So, 12. August 2018

Südwest

Der Sonntag Bedeutet die Auszeit von der Hitze das Ende des Fischsterbens? Am Hochrhein wurden bislang drei Tonnen tote Fische geborgen.

Durch die anhaltend hohen Wassertemperaturen in Bächen und Flüssen setzte sich das Fischsterben auch in dieser Woche fort. In Südbaden und der Schweiz kämpften Naturschützer mit unterschiedlichen Aktionen um das Überleben der Fische. Durch die gesunkenen Temperaturen macht sich nun die Hoffnung breit, das Schlimmste überstanden zu haben.

Nicht nur die Menschen sehnten diese Woche den angekündigten Temperaturrückgang herbei – auch die Tierwelt. "Wir scheinen noch mal mit einem blauen Auge davongekommen zu sein", sagte Thomas Lang, Südbadens Bezirksreferent für Natur- und Artenschutz beim Landesfischereiverband Baden-Württemberg, am Freitag. Zwar mussten am Hochrhein auf Schweizer Seite bislang etwa drei Tonnen toter Fische – mehrheitlich temperaturempfindliche Äschen und Forellen – aus dem Wasser abgetragen werden, wie der Schweizerische Fischerei-Verband mitteilte. Doch ist dies noch weit entfernt von den Folgen des Extremsommers 2003. Damals stieg die Temperatur des Rheinwassers westlich des Bodensees über längere Zeit auf 27 ...

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