Ein Stück Tibet im Tösstal

Petra Kistler

Von Petra Kistler

Di, 03. Februar 2009

Schweiz

Im schweizerischen Rikon steht das erste und einzige buddhistische Kloster außerhalb Asiens

Im vierten Stock sind die Jalousien heruntergelassen, kein Lichtstrahl – und erst recht kein fremder Blick – kann in die Räume eindringen. Die Wohnung steht bereit, der Dalai Lama ist jederzeit willkommen. Hier, in der Wildbergstraße 10, 8486 Rikon, Tösstal, Kanton Zürich. Im klösterlichen Tibet-Institut.

In Rikon steht das erste und bis heute einzige buddhistische Kloster außerhalb Asiens, errichtet vor mehr als 40 Jahren auf Wunsch des Dalai Lama. Zwölfmal war das religiöse Oberhaupt bereits im Kloster zu Gast. Und auf nichts warten die Exiltibeter in der Schweiz sehnlicher als auf seinen dreizehnten Besuch. Knapp 4000 Tibeter leben in der Alpenrepublik, dreimal so viel wie in allen anderen europäischen Ländern zusammen.

Rikon, das 600-Seelen-Dorf, ist der wichtigste spirituelle Ort für die Exiltibeter in der Schweiz. Dort schaut sich niemand mehr verwundert um, wenn Mönche in rot-gelben ärmellosen Gewändern bei Eiseskälte zum Einkaufen durch den Ort laufen. Gelbe, rote, blaue und grüne Gebetsfahnen flattern in den Vorgärten und auf den Balkonen, ...

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