Kompakt und angriffslustig

Heinz Wittmann

Von Heinz Wittmann

Mo, 23. September 2019

Schwimmsport

Wild Wings gelingt in Iserlohn ein 4:1-Erfolg.

VILLINGEN-SCHWENNINGEN (witt). Na also, es geht doch! Die Wild Wings fuhren in Iserlohn einen 4:1 (0:0, 2:1, 2:0)-Erfolg ein. Die Schwenninger zeigten sich in der Defensive deutlich verbessert. SERC-Trainer Paul Thompson vertraute seiner Nummer eins Dustin Strahlmeier zwischen den Pfosten. Die Teams zeigten bei ihren Offensivbemühungen viele Unzulänglichkeiten. Hüben wie drüben gab es etliche Fehlpässe. Die vierte Schwenninger Reihe mit dem auffälligen Maximilian Hadraschek arbeitete zu Beginn des zweiten Drittels gut, Jenike konnte den Schuss von Verteidiger Mirko Sacher aber parieren. Der stark verbesserte Schwenninger Kapitän Mark Fraser setzte einen harten Check an der Bande gegen Marko Friedrich und hatte Glück, dass er dafür nicht in die Kühlbox musste.

Dann gingen die Iserlohner in Führung. Es war ein brutaler Hammer, mit dem der kanadische Verteidiger O'Connor den Schwenninger Goalie von der blauen Linie aus überwand. Anschließend leisteten sich die Iserlohner eine kleine Bankstrafe wegen zu vieler Spieler auf dem Eis. Der SERC kombinierte in Überzahl diesmal perfekt. MacQueen brachte einen präzisen Pass auf Pat Cannone, der gab weiter auf Mike Blunden, der den Ausgleich markierte. Und es kam noch besser für die Wild Wings. Fraser zog einfach mal von der blauen Linie ab und Hadraschek fälschte unhaltbar zum 1:2 ab. Die Wild Wings standen auch im letzten Drittel gut in der Defensive. Strahlmeier war auf dem Posten. Auf der anderen Seite zog Troy Bourke einfach mal ab und der unglückliche Jenike ließ den Puck zwischen den Beinen passieren, es hieß 3:1 für die Gäste. 27 Sekunden vor Schluss machte der starke Schwede Thuresson den 4:1-Sieg perfekt.