Der öffentliche Kinderspielplatz geht in Arbeit

Horatio Gollin

Von Horatio Gollin

Mi, 17. Juli 2019

Schwörstadt

Arnd Schönauer einstimmig als Ortsvorsteher von Dossenbach wiedergewählt / Ortschaftsrat konstituiert sich.

SCHWÖRSTADT-DOSSENBACH. Drei neue Ortschaftsräte finden sich am Ratstisch ein. Arndt Schönauer wurde bei der konstituierenden Sitzung am Montag dabei erneut zum Ortsvorsteher gewählt. Zustimmung erteilte das Gremium dem Gestaltungsplan für den Spielplatz hinter der Sommerfesthalle.

Schönauer verabschiedete drei Ortschaftsräte aus dem sechsköpfigen Gremium, die nicht erneut kandidiert hatten. Jürgen Nass und Bernhard Bühler hatten dem Gremium fünf Jahre lang angehört, Markus Asal war vor knapp einem halben Jahr für den zurückgetretenen Jörg Grether nachgerückt. Zur konstituierenden Sitzung begrüßte Schönauer die drei neu gewählten Ortschaftsräte Friedrich Fingerlin, Andreas Klein und Timo Meyer. Schönauer verpflichtete sie auf das Ehrenamt und das älteste Ortschaftsratsmitglied Thomas Schmidt verpflichtete Schönauer.

Bürgermeisterin Christine Trautwein-Domschat bat um Vorschläge zur Wahl des Ortsvorstehers und Schmidt schlug Schönauer vor. Er wurde einstimmig wiedergewählt Auf seinen Vorschlag wählte das Gremium einstimmig Schmidt zum Stellvertreter. Er wurde zudem als Mitglied im Ortschaftsrat zur der Verpflichtung des Ortsvorstehers im Gemeinderat bestimmt.

Zum September startet die neue Kindergartengruppe Schlaufüxle im Saal des Ortschaftsrats, die als Außenfläche auch den hinter der Sommerfesthalle befindlichen Spielplatz nutzen soll. Schönauer hielt fest, dass der Spielplatz auch weiterhin öffentlich bleibt. Allerdings muss der Ortschaftsrat in andere Räume ausweichen, solange die Kindergartengruppe den Saal nutzt. Nach einer Erweiterung des Kindergartens in Dossenbach oder des Kindergartens in Schwörstadt soll die Gruppe den von Vereinen genutzten Saal wieder verlassen. Konkrete Pläne liegen noch nicht vor, da die Kommune erst noch eine Bedarfserhebung durchführt.

Schönauer präsentierte den von der Verwaltung erstellten Gestaltungsvorschlag. Die kaputte Tischtennisplatte soll entfernt und durch eine Wassermatschanlage mit Sonnensegel ersetzt werden. An der Hallenwand soll auch ein Weidenhäuschen errichtet werden. Unweit der schon bestehenden Rutsche am Hang soll eine Vogelnestschaukel installiert und nahe dem Eingang zum Spielplatz ein Kletterturm aufgestellt werden. Bei dem Kletterturm handelt es sich um eine Firmenspende und auch die Montagekosten werden übernommen. Der alte Sandkasten wird entfernt. Schaukel, Wippe und Rutschbahn bleiben erhalten, der jeweilige Fallschutz soll erneuert werden. Der Hang neben der Rutsche soll mit Mutterboden bedeckt und neu begrünt werden.

Schönauer betonte, dass auch weiterhin eine Zufahrt auf den Spielplatz möglich sei, damit Vereine bei Anlässen ihre Anhänger hinter der Sommerfesthalle abstellen können. Die Kostenschätzung der Gemeinde beläuft sich auf rund 12 000 Euro, wovon sich 10 500 Euro auf neue Spielgeräte und 1500 Euro auf die Arbeiten am Bestand beziehen. Der Wunsch nach zusätzlichen Bänken wurde im Gremium geäußert. Dem Gestaltungsvorschlag stimmte der Ortschaftsrat einstimmig zu.