Verschüttet und erfroren

Hans-Juergen Wehrle

Von Hans-Juergen Wehrle

Mo, 24. Februar 2014

Simonswald

Eine Lawine zerstörte 1844 einen Bauernhof im Wangerstal und tötete Menschen und Tiere.

SIMONSWALD/NEUKIRCH. Heute vor 170 Jahren ereignete sich in Neukirch, an der Grenze zu Wildgutach, ein schreckliches Unglück, von dem heute noch gesprochen wird. Im Wangerstal ging am 24. Februar 1844 eine riesige Schneelawine nieder und begrub den stattlichen "Königenhof" samt seiner Bewohner unter sich. Das Wangerstal liegt an der Wanderstrecke von den Dreistegen zur Hexenlochmühle.

Im Protokollbuch von Triberg ist zu lesen: "Es war Sonntag und Tauwetter trat ein. Der Schnee lag ca. 1m hoch. Abends, so gegen 6 Uhr ging eine Lawine nieder und riss das Immenhaus weg. Die Weibsleute äußerten daher Besorgnis. Doch der Königenbauer und seine Knechte sagten, dass eine Lawine oder viel Schnee dem großen Gebäude nichts antun könne. Nachts dann, gegen 11 Uhr wurden die Bewohner von einem fürchterlichen Krachen aufgeschreckt. Von der Bergseite her hatte eine breite ...

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