Kartoffeln garen auch ohne Folie

dpa

Von dpa

So, 07. Juni 2020

Gastronomie

Wenn die Beilagen beim Grillen mindestens genauso wichtig sind wie Steaks, Würstchen und Fisch.

Fleisch, Fisch oder Gemüsespieße spielen beim Grillen meistens die Hauptrolle. Doch auch Nebendarsteller wie die Kartoffel können auf den Grill – als Folienkartoffeln oder Kartoffelhälften.

Bevor sie ungekocht auf dem Rost landen, sollten die ungeschälten, mittelgroßen Knollen jedoch gründlich gewaschen und mit einer Gabel mehrfach eingestochen werden, rät das Bundeszentrum für Ernährung. Damit gelangt die Wärme besser in das Innere der Kartoffeln, dann sind sie schneller gar. Nach dem Einstechen werden die Kartoffeln mit Olivenöl bepinselt, in Alufolie gewickelt und zum Grillen für zehn Minuten in die Mitte des Rostes gelegt. Anschließend garen sie für 20 bis 30 Minuten am Rand bei geringerer Hitze zu Ende. Gewürzt wird allerdings erst danach, weil salzige oder säurehaltige Lebensmittel nicht in Kontakt mit Alufolie kommen sollten.

Je nachdem wie viel Zeit man hat oder wie schnell es gehen soll, kann man die Folienkartoffeln komplett auf dem Grill zubereiten, oder aber man kann die Kartoffeln vorkochen und erwärmt sie nur noch einmal auf dem Grill. Gerade wenn man für viele Personen grillt, spart man so sehr viel Zeit und kann sich eher den Gästen widmen.

Wer die Knolle vorkocht, kann zudem nicht nur die Garzeit deutlich verkürzen, sondern sogar ganz auf die Alufolie verzichten. Dazu werden die vorgekochten Kartoffeln halbiert und mit der Schnittfläche nach unten auf den Rost gelegt.

Zu allen Varianten schmeckt frischer Kräuterquark, Kräuterbutter oder Sour Cream als Dip. Und ganz wichtig: Am besten festkochende Kartoffelsorten verwenden.