Staufener Missbrauchsfall

So ist die internationale Kinderporno-Szene vernetzt

Wulf Rüskamp

Von Wulf Rüskamp

Do, 02. August 2018 um 14:01 Uhr

Südwest

BZ-Plus Kinderpornographie als knallhartes Geschäft: Im Staufener Missbrauchsfall hat die Polizei neue Erkenntnisse über die international verknüpfte Kinderporno-Szene erlangt.

Der Staufener Missbrauchsfall hat der Polizei auch dank der Redefreudigkeit des Hauptangeklagten Christian L. und dessen Internetverbindungen viele Hinweise auf die international vernetzte Szene gegeben, in der Kinderpornographie Anlass zur Kontaktaufnahme, ausgelebte Neigung und knallhartes Geschäft ist. Nicht nur die "Kunden" Christian L.’s konnten ermittelt werden. Es hat auch mehrere Verhaftungen in Belgien gegeben, wo Bilder mit dem missbrauchten Staufener Jungen kursierten. Und laut Polizei wird es in nächster Zeit weitere Festnahmen geben – europaweit.

Ermittlungsarbeit hinter den Kulissen
Dies geschieht vor allem durch Ermittlungsarbeit hinter den Kulissen. Wer dagegen von den Freiburger Prozessen sich tieferen Aufschluss über die Organisation der Pädosexuellen im Internet erwartet hatte, wurde enttäuscht. Denn der "führende Kopf", wie ihn Christian L. angekündigt hatte, der 33 Jahre alte Spanier aus der Umgebung von Barcelona, ...

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