Basketball

Freiburgs Basketball-Frauen gewinnen in Hannover 62:56 und schonen ausländische Spielerinnen

Georg Gulde

Von Georg Gulde

Sa, 16. März 2019 um 21:50 Uhr

USC Eisvögel

Im letzten Hauptrundenspiel gewinnen Freiburgs Korbjägerinnen in Hannover 62:56 – und können dabei sogar den ausländischen Profi-Spielerinnen Pausen gönnen.

Die Erstliga-Basketballerinnen des USC Freiburg haben überrascht. Eine Woche vor dem Pokal-Endturnier in Herne und zwei Wochen vor dem Start des Playoff-Viertelfinals in Wasserburg siegte die Mannschaft von Trainerin Hanna Ballhaus im letzten Spiel der Hauptrunde mit 62:56 (12:15, 10:13, 18:10, 22:18) in Hannover.

Aus drei Gründen war der Erfolg in einem Spiel, in dem der Tabellenfünfte den Sechsten schlug und beide Teams bereits für die Playoffs qualifiziert waren, eine Überraschung. Erstens: Bei den Eisvögeln liegt der Fokus bereits auf dem Top Four. Zuletzt hatten sie das Turnier 2013 erreicht – und damals auch den Cup gewonnen. Zweitens: Trotz eines 22:28 zur Halbzeit ließ sich das Team nicht hängen. Vielmehr startete es in das dritte und Viertel furios – mit einem 10:0- und 12:1-Lauf, und das, obwohl Ballhaus den ausländischen Profispielerinnen Pausen gönnte und zum Teil fünf deutsche Halbprofis auf dem Feld waren. Drittens: Der Erfolg kam zustande, obwohl Topscorerin Kristen Gaffney im Hinblick auf die kommenden Aufgaben geschont und nicht eingesetzt wurde. Zudem war die leicht angeschlagene Centerin Audrey-Ann Caron-Goudreau nur 16 Minuten auf dem Parkett, weniger als sonst. So war erstmals in Liga eins Lea Ouedraogo neben Luana Rodefeld zur USC-Topscorerin.

Hannover: Palmer (11 Punkte/davon 1 Dreier), Gobeljic (7/2), Brajkovic (7), Tzokov (3/1), Gohlisch (6/1), Thimm (9/1), Young (2), Peek (3), Hennigsen, Taraseva (8), Mihalyi. Freiburg: Moten (8), Zdravevska (5/1), Wieczorek (3/1), Rodefeld (9), Nufer (8), L. Ouedraogo (9/1), Jakobsone (4/1), Kranzhöfer (3), Caron-Goudreau (5/1), Kambach, P. Mayer (8/2). Zuschauer: 450.