Leichtes Spiel und harte Nuss

Georg Gulde

Von Georg Gulde

Di, 22. Oktober 2019

USC Eisvögel

USC-II-Frauen gewinnen, Männer-Basketballer verlieren.

FREIBURG (gg). Eines der Ziele der Basketballerinnen des USC Freiburg lautet für ihr Reserveteam: die individuellen Fähigkeiten der Spielerinnen erhöhen. "Wir bilden die Spielerinnen aus, um sie zu verbessern und nicht nur um erfolgreich zu sein", sagt Patrick Fürst, der Trainer der zweiten Eisvögel-Mannschaft, die in der Regionalliga regelmäßig im oberen Tabellendrittel zu finden ist. Am Samstag war der Coach mit der Leistung seiner Auswahl zufrieden. Gegen den punktlosen Tabellenletzten SSV Ulm dominierte die USC-Auswahl, die mit der Maximalzahl von zwölf Akteurinnen antrat. "Dadurch konnten wir viel wechseln und alle Spielerinnen erhielten ordentlich Spielzeit", so Fürst nach dem 95:31(46:14)-Erfolg. Er ergänzte: "Wir haben uns in der zweiten Halbzeit weniger am Gegner, sondern mehr auf eigene Inhalte unseres Spiels fokussiert." Vor allem unter dem Korb, also bei den Rebounds, hatten die Eisvögel ein deutliches Übergewicht. So avancierte in Leonie Kambach auch eine Centerin zur Topscorerin (25 Punkte). Anna Schipek (12/davon 2 Dreier), Emilly Kapitza (12) und Sophie Ouedraogo (11) punkteten ebenfalls zweistellig.

Das mit dem zweistellig punkten gelang bei den USC-Männern in der zweiten Regionalliga dieses Mal nur Alexander Tecklenborg – mit elf Zählern. Bei der 51:64 (26:37)-Niederlage im Spitzenspiel gegen den jetzigen Tabellenzweiten TSV Wieblingen "trafen wir gar nichts, ganz egal ob von der Dreier- oder der Freiwurflinie", so USC-Trainer Nico Meyer. Vor allem die Freiwurfquote war mit 33,3 Prozent sehr schlecht. Lediglich sechs von 18 Würfen von der Freiwurflinie fanden ihr Ziel. Meyer: "Hätten wir zwölf von 18 verwandelt, hätte es schon wieder anders ausgesehen." Da präsentierte sich der Gast mit neun Treffern bei 15 Versuchen zwar auch nicht überragend, aber doch besser als der USC.