Eishockey

EHC schlägt sich in Crimmitschau selbst – 2:3 nach Verlängerung

Toni Nachbar

Von Toni Nachbar

So, 24. November 2019 um 20:30 Uhr

EHC Freiburg

Wiedergutmachung war beim EHC Freiburg angesagt nach der Heimschlappe gegen Kaufbeuren. Doch am Sonntag in Sachsen brachten sich die Freiburger selbst um den Lohn ihrer Mühen.

EHC-Trainer Peter Russell hatte nach der 0:4-Heimniederlage gegen die Eishockey-Cracks aus Kaufbeuren versprochen, sein Team werde sich in Crimmitschau wieder aufrichten. Dem sind die Wölfe einigermaßen nachgekommen, allerdings nahmen sie aus Sachsen nach der 2:3 (0:0, 0:2, 2:0, 0:1)-Niederlage nach Verlängerung nur ein Pünktchen mit auf die Heimreise. Dabei hätten Cam Spiro und Co. am Sonntagabend im Sahnpark durchaus gewinnen und Zuversicht tanken können für das schwere Heimspiel am Dienstag, 19.30 Uhr, gegen den DEL-2-Spitzenreiter EC Kassel Huskies.

Mit neuformierten Angriffsreihen vergaben die Freiburger in Crimmitschau eine Vielzahl von Chancen und schlugen sich am Ende selbst. Weder Luke Pither, assistiert diesmal von Chris Billich und Scott Allen, noch Nikolas Linsenmaier, neben dem Tobias Kunz und Cam Spiro spielten, konnten zwei Drittel lang auch nur ein einziges Mal Piraten-Goalie Michael Bitzer überwinden.

Spiro trifft erst und sitzt dann

Als es vor dem letzten Spielabschnitt 0:2 stand, wähnte man den EHC bereits als Verlierer. Doch die Wölfe zeigten eine gute Moral und egalisierten durch Spiro und Allen im letzten Drittel den Rückstand. In der spannenden Schlussphase leistete sich Spiro eine Zwei-plus-zwei-Minutenstrafe, die bis in die Verlängerung ging. Als sie abgelaufen war, standen plötzlich zu viele Freiburger auf dem Eis. Dieses Powerplay nutzte Crimmitschau zum Sieg.
Tore: 1:0 Pohl (35.), 2:0 Halbauer (39.), 2:1 Spiro (49.) 2:2 Allen (53.), 3:2 Grygiel (62.) Strafminuten: 10 – 12. Zuschauer: 1771.