Kurth im Nationalteam

Heinz Wittmann

Von Heinz Wittmann

Mi, 17. April 2019

Schwenningen Wild Wings

Stürmer der Wild Wings gegen die Slowakei im vierten Sturm.

EISHOCKEY (witt). "Es war einfach nur mega", blickt Marcel Kurth, Stürmer der Schwenninger Wild Wings, auf sein erstes Länderspiel zurück. Der gebürtige Donaueschinger ist jetzt auch bei der Länderspielreise nach Tschechien dabei. Kurth stand beim 2:1-Sieg der DEB-Auswahl gegen die Slowakei im Kader, kam als 13. Stürmer aber nicht zum Einsatz. Als es zwei Tage später wieder gegen WM-Gastgeber Slowakei ging, diesmal im Olympia-Eisstadion in Garmisch-Partenkirchen, durfte der 25-Jährige ran: Deutschland siegte in einem tollen Spiel mit 3:1. "Es hat einfach Riesenspaß gemacht, mitspielen zu dürfen", schwärmt Kurth. Zusammen mit Gerrit Fauser von den Grizzlys Wolfsburg und Sven Ziegler von den Straubing Tigers bildete er die vierte Sturmreihe. "Unsere Aufgabe war es in erster Linie, nach hinten nichts anbrennen zu lassen, das haben wir gut geschafft", freut sich der 1,83 Meter große und 87 Kilogramm schwere Angreifer.

Jetzt auf internationalem Niveau zu spielen, war für Kurth nicht leicht. Die letzten drei Wochen der DEL-Saison in Schwenningen verpasste er mit einem Muskelfaserriss. Nach Saisonende stand er mit den anderen Nationalspielern aus Schwenningen, Torwart Dustin Strahlmeier, Stürmer Mirko Höfflin, der nach Ingolstadt wechselt und Verteidiger Dominik Bittner, der zu den Grizzlys nach Wolfsburg geht, noch lange auf dem Eis. "Aber selbst das Training bei der Nationalmannschaft ist zwei, drei Schritte schneller als das bei den Wild Wings. So ist es auch im Vergleich zwischen Länderspielen und DEL-Spielen", berichtet Kurth. Den neuen Bundestrainer Toni Söderholm findet er klasse. "Er macht kurze und knackige Ansagen. Seine Trainingseinheiten sind sehr intensiv", so Kurth.