Auf Gala folgt 4:4-Spektakel

Winfried Dietsche

Von Winfried Dietsche

Mo, 27. Juli 2020

FC Basel

FC Basel gleicht gegen Lugano erst in der Nachspielzeit aus.

(-di/BZ). Der FC Basel ist und bleibt eine Wundertüte. Mit einer 5:0- Gala beim FC St. Gallen hatte sich der Schweizer Vizemeister unter der Woche bis auf drei Punkte an Tabellenplatz zwei herangearbeitet. Am Sonntag nun haben die Rot-Blauen im Rennen um das neu ausgegebene kleine Saisonziel wieder zwei Zähler verloren. Daheim gegen den FC Lugano (Rang sieben) musste sich der Favorit mit einem 4:4 (2:3)-Remis begnügen – und auch das erst dank eines Treffers des eingewechselten Arthur Cabral in der letzten Nachspielminute.

Mit jetzt 38 Gegentoren stellt Basel zwar auch nach dem drittletzten Spieltag die sicherste Abwehr der Super League. Gegen die Luganesi zeigten sich die Bebbi freilich defensiv nachlässig und gerieten mit "vielen geschenkten Toren", wie FCB-Doppeltorschütze Kemal Ademi befand, dreimal in Rückstand. So konnte sich der Basler Ballbesitz von 64 Prozent nicht auszahlen. Für die Gastgeber trafen Ademi (7. und 66. Minute), Fabian Frei (10.) und Cabral (94.), für die Gäste netzten Sandi Lovric (6.), Jefferson (41.), Ákos Kecskés (45.) und Christopher Lungoyi (79.) ein. Für den verletzten Jonas Omlin hütete Djordje Nikolic das Basler Tor.