"National eine Pechsträhne"

Winfried Dietsche

Von Winfried Dietsche

Mo, 24. Februar 2020

FC Basel

FC Basel lässt 3:0 von Nikosia gegen Servette ein 2:2 folgen.

BASEL (-di). In der letzten Nachspielsekunde bot sich Silvan Widmer die große Chance, für den FC Basel doch noch alles zu einem guten Ende zu bringen. Weil aber der Kopfball des Rechtsverteidigers das Ziel verfehlte, mussten sich die Rot-Blauen am Sonntag im Verfolgerduell der Schweizer Super League gegen Servette Genf mit einem Heim-2:2 bescheiden – nachdem sie zur Pause noch 2:0 geführt hatten. "National haben wir eine Pechsträhne", klagte Widmer drei Tage nach dem souveränen 3:0-Sieg der Basler im Sechzehntelfinale der Europa League bei Apoel Nikosia dank Toren von Raoul Petretta, Valentin Stocker und Arthur Cabral. (Das Rückspiel ist am Donnerstag, 18.55 Uhr, im St.-Jakob-Park.)

Die Startelf von Zypern ließ Trainer Marcel Koller auch gegen Servette ran. Und mit dem Nikosia-Schwung netzten Stocker (7. Minute) und Fabian Frei (19.) früh ein. Nach dem Seitenwechsel indes haben, wie Widmer hinterher befinden sollte, "etwas müde" Bebbi die Romands "zu sehr aufkommen lassen" – und ihrerseits die Konterchancen vergeigt. So glich der spielstarke Aufsteiger durch Kastriot Imeri (75., Elfmeter nach Foul Cömerts an Koné) und Miroslav Stevanovic (87.) noch aus und verhinderte so vor 20 300 Fußballfans den ersten Basler Heimsieg in 2020. Da St. Gallen und YB Bern (punktgleich vorn) sich 3:3 trennten, bleibt der FCB als Rangdritter fünf Zähler zurück.